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Rechnung zahlung
Wie können Händler Kauf auf Rechnung für Neukunden sicher anbieten?
Händler können Kauf auf Rechnung nutzen, um Neukunden zu gewinnen und Kundenbeziehungen zu stärken. Flexible Zahlungsoptionen und eine nahtlose Abwicklung verbessern das Kundenerlebnis, während Herausforderungen wie Zahlungsausfälle mit gezielten Maßnahmen und der richtigen Plattform gemeistert werden können.

Der Wettbewerb im B2B-Markt nimmt zu. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, nicht nur neue Kund:innen zu gewinnen, sondern auch langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Die angebotenen Zahlungsarten spielen dabei eine zentrale Rolle. Von besonderer Bedeutung ist der Kauf auf Rechnung für Neukunden, der in Deutschland zu den beliebtesten Zahlungsarten im B2B-Handel zählt. 

Doch für Händler birgt die Zahlungsart Rechnungskauf, insbesondere bei Neukunden, Risiken wie Zahlungsausfälle oder administrativen Mehraufwand.

Dieser Artikel zeigt, wie B2B-Unternehmen den Kauf auf Rechnung für Neukunden sicher und effizient gestalten können – mit der richtigen Strategie und der Unterstützung durch Mondu. 

Wir erklären:  

  1. Warum der Kauf auf Rechnung für Händler ein Wettbewerbsvorteil ist
  2. Welchen Einfluss flexible Zahlungsoptionen auf Geschäftsbeziehungen haben
  3. Wie Kauf auf Rechnung für Neukunden funktioniert
  4. Welche Risiken es gibt, wenn Neukunden auf Rechnung bestellen
  5. Wie Händler den Kauf auf Rechnung für Neukunden ermöglichen können 
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Warum ist der Kauf auf Rechnung für B2B-Händler ein Wettbewerbsvorteil?

Im B2B-Handel stehen Händler vor der Herausforderung, nicht nur bestehende Geschäftspartner zu halten, sondern auch stetig weitere Neukunden zu gewinnen. Für diese Zielgruppe ist die Möglichkeit, auch als Neukunde auf Rechnung zu bestellen, oft eine der Voraussetzungen für ihre Kaufentscheidung. Denn so können sie Waren aus dem Sortiment oder Dienstleistungen prüfen, bevor sie bezahlen, was Vertrauen schafft und finanzielle Risiken reduziert.

Die Vorteile flexibler Zahlungsmethoden, wie der Kauf auf Rechnung, bieten für Händler einige Chancen: 

Vertrauen aufbauen

Neukunden zögern oft, bei einem neuen Geschäftspartner größere Beträge im Voraus zu bezahlen. Der Kauf auf Rechnung senkt diese Hemmschwelle. Und auch Bestandskunden  schätzen flexible Zahlungsmethoden. Durch das Anbieten dieser können Händler die Kundentreue erhöhen

Conversion-Rate steigern

Händler, die flexible Zahlungsmethoden wie den Rechnungskauf anbieten, verzeichnen häufig eine geringere Abbruchrate im Bestellprozess. Das Vertrauen, erst nach Erhalt der Ware zu bezahlen, erhöht die Abschlusswahrscheinlichkeit im Warenkorb erheblich.

Flexibilität als Verkaufsargument

Durch angepasste Zahlungsfristen (z. B. 30, 60 oder 90 Tage) können Kunden ihre Liquidität besser steuern – ein entscheidender Pluspunkt für den Abschluss neuer Geschäfte. Vor allem im B2B-Bereich, wo die Einkäufe einen deutlich höheren Wert haben als im B2C-Bereich. 

Wettbewerbsvorteil sichern

Viele B2B-Händler bieten keine attraktiven Zahlungsmethoden für Neukunden an. Durch die Implementierung des Rechnungskaufs schaffen Händler einen echten Mehrwert, der sie von anderen Wettbewerbern abhebt und neue Zielgruppen anspricht.

Ein praktisches Beispiel hierfür ist die Zusammenarbeit von Notebooksbilliger.de mit Mondu. Durch die Implementierung flexibler Zahlungsoptionen konnte das Unternehmen seine B2B-Verkäufe signifikant steigern. Martin Schwager, COO von Notebooksbilliger.de, betont:

“Mit Mondu haben wir Zahlungslösungen für unsere Geschäftskunden gefunden, die sich auszahlen.”

Dieses Beispiel zeigt, wie die Einführung von Kauf auf Rechnung nicht nur die Kundenzufriedenheit erhöht, sondern auch zu einem Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts und einer Verbesserung der Kundenbindung führt.

Mondu 5 stars
“Mit Mondu haben wir Zahlungslösungen für unsere Geschäftskunden gefunden, die sich auszahlen.”
Martin Schwager, COO
NBB

Wie stärken flexible Zahlungsoptionen die Beziehungen zu Geschäftskunden?

Die Anforderungen der Geschäftskunden haben sich in den letzten Jahren stark verändert und werden sich weiter verändern. Neue Kund:innen erwarten nicht nur hochwertige Produkte und Dienstleistungen zu einem guten Preis, sondern auch maximale Flexibilität bei der Zahlungsabwicklung. Vor allem die jüngeren Generationen zeigen sich mit Ihren Geschäftspartnern schnell unzufrieden, wenn das Zahlungserlebnis für sie nicht zufriedenstellend ist. Für Händler im B2B-Bereich sind flexible Zahlungsoptionen daher ein entscheidender Faktor, um langfristige und profitable Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen.

Geschäftskunden, insbesondere Neukunden, fühlen sich durch maßgeschneiderte Zahlungsoptionen wie den Kauf auf Rechnung ernst genommen. Diese Flexibilität erleichtert es ihnen, Risiken zu minimieren und ihre Finanzen besser zu planen. Die Möglichkeit, auf Rechnung zu bestellen, signalisiert potenziellen Kunden, dass der Händler Vertrauen in ihre Bonität und Geschäftsbeziehung hat. Dies schafft eine solide Grundlage für eine langfristige Partnerschaft.

Wie flexible Zahlungen zu höheren Umsätzen führen

Neben der Kundenbindung haben flexible Zahlungsoptionen auch einen direkten Einfluss auf den Umsatz. Händler, die den Rechnungskauf anbieten, verzeichnen häufig größere Bestellmengen und höhere Wiederkaufsraten.

Flexible Zahlungsoptionen wie der Kauf auf Rechnung stärken die Beziehungen zu Geschäftskunden erheblich. Sie bieten nicht nur ein komfortables Einkaufserlebnis, sondern fördern auch Vertrauen und Zufriedenheit. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist die Case Study der Gebrüder Schulte GmbH. Durch die Implementierung von Mondus “Buy Now, Pay Later” (BNPL)-Lösung konnte Schulte signifikante Verbesserungen erzielen:

20%

mehr Rechnungskäufe

30%

größere Warenkörbe

89%

Akzeptanzrate

  • 20 % mehr Rechnungskäufe: Die Einführung flexibler Zahlungsoptionen führte zu einem Anstieg der Käufe auf Rechnung um 20 %.
  • 30 % größere Warenkörbe: Kunden, die die BNPL-Option nutzten, erhöhten ihren durchschnittlichen Bestellwert um 30 %.
  • 89 % Akzeptanzrate: Eine hohe Genehmigungsrate bei der Bonitätsprüfung ermöglichte es, einem Großteil der Kunden den Rechnungskauf anzubieten.

Dieses Beispiel zeigt, wie flexible Zahlungsoptionen nicht nur die Kundenzufriedenheit erhöhen, sondern auch interne Prozesse effizienter gestalten und damit die Kundenbeziehungen nachhaltig stärken.

Mondu 5 stars
“Wir freuen uns, dass sowohl unsere Kunden mit der neuen Zahlungsoption zufrieden sind, als auch unser Serviceteam, das dank der Pay-Later-Option mehr Geschäfte schneller abschließen kann.”
Christian Janhsen
Christian Janhsen, Head of E-Commerce
Gebrüder Schulte GmbH

Wie funktioniert der Kauf auf Rechnung für Neukunden

Der Kauf auf Rechnung ermöglicht es Geschäftskunden, Waren zu erhalten und die Zahlung zu einem späteren Zeitpunkt zu leisten. Händler profitieren von einer höheren Attraktivität ihrer Angebote, müssen jedoch sicherstellen, dass der Prozess gut organisiert ist und die Risiken minimiert werden.

Wie läuft der Kauf auf Rechnung ab?

  1. Bestellung durch den Kunden: Der Kunde gibt eine Bestellung auf und wählt im Online-Shop „Kauf auf Rechnung“ als Zahlungsmethode. Bei direkten Bestellungen wird die Zahlungsart vertraglich festgelegt.
  2. Bonitätsprüfung: Händler prüfen, ob der Kunde kreditwürdig ist, um Zahlungsausfälle zu vermeiden. Diese Prüfung ist vor allem bei Neukunden aufwändig, da viele Daten benötigt werden, und erfordert oft speziell geschultes Personal und viel Zeit. 
  3. Lieferung der Ware: Beim Kauf auf Rechnung erfolgt der Versand der Ware direkt nach der Bestellung. Im Gegensatz zu Zahlungsarten wie Vorkasse, Kreditkarte, Paypal oder Überweisung wird nicht auf den Zahlungseingang gewartet, sondern direkt mit der Abwicklung begonnen.
  4. Rechnungsstellung: Die Rechnung wird dem Kunden in der Regel gemeinsam mit der Ware an die angegebene Adresse geschickt oder wenn die gewünschte Dienstleistung erbracht wurde. 

Wann muss man bei Kauf auf Rechnung zahlen?

Die Zahlung einer Rechnung ist gemäß Gesetz nach 30 Tagen fällig. Im B2B-Bereich sind auch individuell abgestimmte Zahlungsfristen üblich, da sie den unterschiedlichen Bedürfnissen der Geschäftskunden gerecht werden. 

Typischerweise liegen die Zahlungsziele zwischen 30 und 90 Tagen, wobei auch längere Fristen wie beispielsweise ein Jahr vereinbart werden können.

Manche Händler bieten darüber hinaus die Möglichkeit, Rechnungen in Raten zu begleichen, um den Kund:innen noch mehr finanzielle Flexibilität beim Einkaufen zu bieten. Diese Option kann besonders für Neukund:innen attraktiv sein, die größere Einkäufe tätigen, aber ihre Liquidität schonen möchten.

Was passiert, wenn Kunden nicht rechtzeitig zahlen?

Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert, was Händler zunehmend vor Herausforderungen stellt. Ein Zahlungsverzug kann die finanzielle Stabilität des Unternehmens gefährden, da offene Forderungen über einen längeren Zeitraum unbezahlt bleiben. Besonders problematisch wird es, wenn ein Kunde die Rechnung nicht bezahlt und dadurch zusätzliche Kosten und administrativer Aufwand entstehen.

In solchen Fällen ist ein strukturiertes Vorgehen unverzichtbar. Der erste Schritt ist eine höfliche Zahlungserinnerung, die dem Kunden eine klare, aber kulante Nachfrist einräumt. Bleibt die Zahlung aus, folgen Mahnungen, die häufig mit Gebühren verbunden sind, um den Druck zu erhöhen. In schwerwiegenden Fällen, etwa wenn die Kontaktaufnahme scheitert oder die Kund:innen sich nicht kooperativ zeigen, bleibt den Händlern oft nur der Rechtsweg oder die Beauftragung eines Inkassounternehmens.

Um solchen Situationen vorzubeugen, sollten Händler auf verlässliche Prozesse setzen, denn das Risiko, dass ein Kunde seine Rechnung nicht zahlt, gehört zu den größten Herausforderungen im B2B-Handel.

Welche Risiken hat der Kauf auf Rechnung? 

Der Kauf auf Rechnung ist zwar eine der beliebtesten Zahlungsmethoden im B2B-Bereich, birgt für Händler jedoch einige Risiken. Doch gerade bei neuen Geschäftspartnern, deren Zahlungshistorie oft unklar ist, birgt diese Zahlungsmethode einige Risiken. Händler sollten sich dieser Herausforderungen bewusst sein, um Zahlungsausfälle zu vermeiden und langfristige Geschäftsbeziehungen zu schützen.

Zahlungsverzug durch Neukunden

Ein häufiges Risiko im B2B-Handel ist der Zahlungsverzug. Kunden, die auf Rechnung bestellen, zahlen ihre Rechnungen nicht immer pünktlich. Besonders problematisch ist dies bei Neukunden, da verspätete Zahlungen nicht nur die Beziehung zum Händler gefährden, sondern auch die Chance mindern, bei künftigen Bestellungen akzeptiert zu werden. Bleiben pünktliche Zahlungen aus, belastet dies die Liquidität und erhöht den Aufwand für das Mahnwesen.

Zahlungsausfälle und Bonitätsrisiken:

Händler stehen vor der Herausforderung, die Bonität ihrer Neukunden realistisch einzuschätzen. Fehlende Informationen über die Kreditwürdigkeit oder das Bestellverhalten können zu Zahlungsausfällen führen – ein besonders schwerwiegendes Problem, da im B2B-Bereich häufig hohe Rechnungsbeträge anfallen. Ein fehlendes Risikomanagement erhöht das Risiko, dass Neukunden ihre Rechnung nicht bezahlen und die finanzielle Stabilität des Unternehmens gefährden.

Betrugsgefahr bei Neukunden:

Bestellungen von Neukunden bergen ein erhöhtes Betrugsrisiko. Falsche Identitäten, unvollständige Adressdaten oder gezielte Täuschungen können zu erheblichen Verlusten führen, wenn Händler keine ausreichenden Schutzmaßnahmen implementieren. Insbesondere Neukunden, die 100 Prozent auf Rechnung bestellen, können durch falsche Identitäten Verluste verursachen.

Gestörte Kundenbeziehungen:

Wenn es bei Neukunden zu Zahlungsausfällen oder -verzögerungen kommt, müssen Händler schnell reagieren. Ein striktes Mahnwesen oder rechtliche Schritte können jedoch die Beziehung zu potenziellen, langfristigen Geschäftspartnern belasten. Es ist wichtig, einen ausgewogenen Umgang mit säumigen Zahlern zu finden, um die Chancen einer zukünftigen Zusammenarbeit nicht zu gefährden.

Die Risiken des Rechnungskaufs, insbesondere bei Neukunden, sind nicht zu unterschätzen. Ein bewusster Umgang mit diesen Herausforderungen ist essenziell, um Zahlungsausfälle, Liquiditätsprobleme und Schäden in der  Kundenbeziehung zu vermeiden.

So können Händler Kauf auf Rechnung auch für Neukunden sicher anbieten

Der Kauf auf Rechnung bietet B2B-Händlern die Chance, Neukunden zu gewinnen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Um die damit verbundenen Risiken zu minimieren, sollten Händler auf bewährte Strategien und moderne Technologien setzen.

Bonitätsprüfung in Echtzeit

Eine der größten Herausforderungen beim Kauf auf Rechnung für Neukunden ist die Bonitätsprüfung. Gerade bei neuen Geschäftspartnern fehlen oft Daten zur Zahlungshistorie, was das Risiko von Zahlungsausfällen erhöht. Und wenn die Bonitätsprüfung zu lange dauert, besteht die Gefahr, dass die Neukunden abspringen. E-FARM, ein führendes Unternehmen im Handel mit Gebrauchtmaschinen, stand genau vor diesem Problem: Die manuelle Bonitätsprüfung war zeitaufwändig und ineffizient.

Durch die Zusammenarbeit mit Mondu konnte E-FARM diesen Prozess vollständig digitalisieren. Die Echtzeit-Bonitätsprüfung ermöglicht es dem Unternehmen, Neukunden schnell zu bewerten und Bestellungen ohne Verzögerung abzuwickeln. Das Ergebnis: der Kundenstamm konnte um 13 % gesteigert werden. Jens Grawe, Head of Sales bei E-FARM, beschreibt die Vorteile: “Die Partnerschaft mit Mondu ermöglicht es uns, unseren Verkaufsprozess zu digitalisieren, was uns in die Lage versetzt, mehr Geschäfte abzuschließen und parallel dazu die operativen Herausforderungen auf die Seite von Mondu zu verlagern.”

Mondu 5 stars
“Die Partnerschaft mit Mondu ermöglicht es uns, unseren Verkaufsprozess zu digitalisieren, was uns in die Lage versetzt, mehr Geschäfte abzuschließen und parallel dazu die operativen Herausforderungen auf die Seite von Mondu zu verlagern”
Jens Grawe
Jens Grawe, Head of Sales
E-FARM

Klare Zahlungsbedingungen

Neben einer effizienten Bonitätsprüfung sind klare und transparente Zahlungsziele wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden. Händler sollten von Anfang an kommunizieren, wann die Zahlung fällig ist und welche Fristen gelten. Dies schafft Vertrauen bei Neukund:innen und trägt zum Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen bei.

Plattformen wie Mondu nutzen

Die Nutzung spezialisierter Plattformen wie Mondu ermöglicht es Händlern, den Kauf auf Rechnung für Neukunden sicher und effizient abzuwickeln. Mondu übernimmt nicht nur die Bonitätsprüfung, sondern auch den Mahn- und Inkassoprozess und das Risiko von Zahlungsausfällen. Händler erhalten ihre Zahlungen sofort und können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Die Partnerschaft mit einem erfahrenen Anbieter schafft nicht nur Sicherheit, sondern optimiert auch interne Prozesse – ein entscheidender Schritt, um Neukunden ein nahtloses und positives Zahlungserlebnis zu bieten.

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