In Deutschland ist die Zahlung auf Rechnung die beliebteste Zahlungsart im B2B-Handel: 95 % der B2B-Käufer*innen möchten beim Einkauf im Onlineshop auf Rechnung kaufen. Für Kund*innen liegen die Vorteile auf der Hand: finanzielle Flexibilität und ein bequemes Einkaufserlebnis. Trotzdem bieten derzeit lediglich 45 % der B2B-Händler den Rechnungskauf an.
Was ist Rechnungszahlung?
Bei der Bezahlung auf Rechnung erhalten Kund*innen die Ware und können die Rechnung anschließend innerhalb eines festgelegten Zeitraums (z. B. 30 Tage) begleichen.
Welche Vorteile hat die Zahlung auf Rechnung für B2B-Unternehmen?
Aufgrund der hohen Akzeptanzquote sind die Vorteile für Unternehmen beachtlich: eine höhere Conversion Rate, gesteigerte Warenkorbgröße, verbesserte Kundenbindung und mehr. Dies hilft B2B-Unternehmen, die eigene Marktstellung zu halten und sich im Wettbewerb durchzusetzen.
Dennoch zögern viele B2B-Onlineshops, die Zahlungsmethode anzubieten. Der Grund dafür sind mögliche Risiken, wie beispielsweise Zahlungsverzögerungen oder gar ‑ausfälle, und ein hoher administrativer Aufwand.
In diesem Artikel erfahren Sie, was B2B-Rechnungskauf bedeutet, welche Vorteile er bietet und wie Sie ihn sicher und einfach integrieren können.
Was ist Kauf auf Rechnung?
Beim Rechnungskauf erhält die kaufende Person zuerst die Ware oder Dienstleistung und bezahlt diese zu einem späteren Zeitpunkt. Im Offline-B2B-Handel und in B2C-Webshops von Amazon und Zalando ist die Zahlungsmethode weit verbreitet. Und auch im B2B‑E‑Commerce gewinnt der Kauf auf Rechnung weiter an Bedeutung. Denn: Kund*innen wünschen sich das gleiche Einkaufserlebnis, das sie auch privat gewohnt sind.
Warum ist es so beliebt, auf Rechnung zu kaufen?
Anstatt einen Bestellbetrag sofort vollständig begleichen zu müssen, haben Kund*innen mehr Zeit, die Rechnung zu zahlen. Dies schafft Liquidität und Flexibilität, was die Kundenzufriedenheit verbessert und das gegenseitige Vertrauen stärkt.
Wieso lohnt sich die Zahlung auf Rechnung?
Der Kauf auf Rechnung ist in Deutschland weiterhin sehr beliebt. Um mit der Konkurrenz mithalten zu können, ist der Rechnungskauf unerlässlich. Dank höherer Akzeptanzquote können auch die Warenkorbgröße, Kundentreue und Umsätze gesteigert werden.
Wie funktioniert Zahlung auf Rechnung?
Beim Rechnungskauf haben Kund*innen die Möglichkeit, Waren in den Warenkorb zu legen und beim Checkout als Zahlungsmethode die Rechnungszahlung zu wählen. Im Gegensatz zu einer Kreditkartenzahlung oder dem Bankeinzug ist die Zahlungsfrist also um einen festgelegten Zeitraum verschoben.
Was ist das Zahlungsziel?
- In Deutschland gilt bei der Zahlung auf Rechnung per Gesetz eine 30-tägige Zahlungsfrist, sofern keine anderweitige Absprache getroffen wurde.
- Im B2B-Handel variiert das Zahlungsziel nach Absprache, sodass die Zahlungsfrist auch über mehrere Monate oder sogar Jahre aufgeteilt werden kann.
- Die Rechnungszahlung kann auch mit Skontokonditionen gestellt werden, sodass Kund*innen beispielsweise 3 % des Nettobetrags sparen, wenn sie die Rechnung innerhalb von 10 statt 30 Tagen bezahlen.
Neben der Zahlung auf Rechnung bieten Unternehmen in der Regel weitere beliebte Zahlungsmethoden an, darunter die Debit- oder Kreditkartenzahlung, SEPA-Lastschrift, Vorkasse und mehr.
Zahlungsmethoden im Vergleich
Neben der Zahlungsmethode Rechnung gibt es eine Vielzahl an Zahlungsarten, die im B2B-Handel eigene Vor- und Nachteile mit sich bringen. Sie unterscheiden sich in Akzeptanzquote, Kosten, Risiken und internem Aufwand.
| Zahlungsart | Vorteile für Verkäufer*innen | Vorteile für Käufer*innen | Nachteile & Risiken | Kosten pro Transaktion | Akzeptanzquote |
|---|---|---|---|---|---|
| Rechnungskauf | Höchste Akzeptanzquote, Kundenbindung & große Bestellungen | Liquiditätsschonend, Qualitätsprüfung | Hohes Zahlungsausfallrisiko & hoher Aufwand | Sehr gering, aber hohe interne Kosten | Sehr hoch |
| Vorkasse | Kein Risiko, Planungssicherheit | Keine | Niedrige Conversion Rate | Sehr gering | Mittel |
| Lastschrift (SEPA) | Planbare Zahlungseingänge, Automatisierungspotenzial. | Bequem, keine Terminüberwachung nötig | Rückbuchungen, Mandatsverwaltung | Mittel | Hoch |
| Kreditkarte | Sofortige Zahlungsbestätigung, schneller Versand möglich | Bequem, weltweite Akzeptanz | Hohe Transaktionsgebühren, Chargeback-Risiko | Hoch | Mittel |
| PayPal (Business) | Schnelle Abwicklung, Käufer-/Verkäuferschutz | Bequem, bekannte Oberfläche | Hohe Gebühren, B2C-Fokus | Sehr hoch | Hoch |
| B2B-BNPL | Sofortige Liquidität, Risiko übernommen | Lange Zahlungsziele (30/60/90 Tage) möglich | Gebühren pro Transaktion | Mittel | Hoch |
Nicht selten werden B2B-Einkäufer*innen von ihren Abteilungen dazu veranlasst, ausschließlich Bestellungen auf Rechnung aufzugeben. Bietet ein B2B-Händler diese Zahlungsart nicht an, kann das zu Kaufabbrüchen führen, was zu direkten Umsatzverlusten führt. BNPL-Lösungen erlauben den Rechnungskauf, ohne dass B2B-Händler das Risiko in Kauf nehmen müssen.
B2B-Rechnungskauf vs. B2C: Die Unterschiede
Zwar sind die Abläufe der Zahlung auf Rechnung für B2C sehr ähnlich, jedoch gibt es einige wichtige Unterschiede:
- Finanzielles Risiko: Bei Insolvenz der Käufer*innen tragen B2B-Händler 100 % des Risikos. Aufgrund der hohen Transaktionssummen kann dies gravierende Folgen haben.
- Längere Zahlungsziele: Auch der Bedarf nach flexiblen und längeren Zahlungsfristen ist größer, was den B2B-Rechnungskauf so attraktiv macht.
- Vertragsfreiheit: B2B-Unternehmen haben mehr Freiheiten beim Aushandeln von Bedingungen und können individuelle und effektive Zahlungsbedingungen aushandeln.
- Kundenbindung ist essenziell: B2B-Unternehmen pflegen Geschäftsbeziehungen häufig über Jahre. Der Rechnungskauf hilft, das Kundenvertrauen zu stärken bzw. Neukund*innen zu binden.
- Komplexe Prozesse: Für Unternehmen ist die Zahlung auf Rechnung mit zusätzlichem Aufwand verbunden, denn die Identität der Einkäufer*innen und Unternehmen muss zunächst bestätigt werden. Lange Entscheidungsprozesse können jedoch zu Kaufabbrüchen führen.
- Risikobewältigung: Komplexe Bonitätsprüfungen sind nötig, um B2B-Händler abzusichern, was im B2C entfällt.
Vorteile des B2B-Rechnungskaufs für Unternehmen
Für Kund*innen bietet der Kauf auf Rechnung im B2B ein bequemes Zahlungserlebnis, aber auch für Unternehmen schafft er eine Vielzahl von Vorteilen.
Vorteile für Händler
- Datenschutz: Bei der Rechnungszahlung müssen Kund*innen keine sensiblen Bank- oder Kreditkartendaten angeben.
- Qualitätscheck: Käufer*innen haben die Möglichkeit, die erhaltene Ware zu prüfen, bevor sie sie bezahlen.
- Cashflow: Die Zahlung auf Rechnung verschafft B2B-Käufer*innen ein zinsloses Zahlungsziel, was zu mehr Liquidität und Flexibilität führt.
Vorteile für B2B-Händler
Conversion Rate
Warenkorb
Kundenzufriedenheit
- Höhere Conversion Rate: Der Kauf auf Rechnung erhöht die Conversion Rate um bis zu 40 %.
- Neukund*innen locken: Einkäufer*innen, die speziell nach B2B-Rechnungskäufen suchen, könnten auf Ihren Webshop aufmerksam werden.
- Seltenere Kaufabbrüche: Wird die bevorzugte Zahlungsart nicht angeboten, brechen laut ibi Research bis zu 50 % der Käufer*innen den Einkauf ab. Der Kauf auf Rechnung verringert Kaufabbrüche und den „Pain of Paying”.
- Höherer AOV: Mithilfe des Rechnungskaufs von Mondu konnte Foto Erhardt den durchschnittlichen Bestellwert verdoppeln.
- Höhere Umsätze: Rechnungskauf erhöht die Warenkorbgröße um bis zu 60 % und steigert damit die Kaufkraft beträchtlich.
- Höhere Kundenzufriedenheit: Das nahtlose Einkaufserlebnis steigert die Kundenzufriedenheit und -treue.
- Wettbewerbsvorteil: Im B2B-Handel ist der Rechnungskauf noch relativ selten. Durch die Integration der Zahlungsart Rechnung verschaffen sich Händler einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.
- Skalierung: Wenn B2B-Käufer*innen skalieren, werden die Bestellungen größer. Die längeren Zahlungsziele wirken sich also positiv auf Händler und Käufer*innen aus, sobald ein Skalierungspotenzial besteht.
Nachteile und Risiken
Viele Unternehmen haben weder Zeit noch Geld, um den Rechnungskauf sorgfältig durchzuführen.
Nachteile des Rechnungskaufs für Unternehmen
- Fehlende Daten: Junge Unternehmen oder Unternehmen, die gerade erst in das Online-Business eingestiegen sind, haben häufig das Problem von fehlenden Kundendaten, die sie für eine Risikoprüfung benötigen. Das Risiko von Neukund*innen ist schwieriger zu beurteilen.
- Identitäts- und Bonitätsprüfung: Betrugsfälle haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, sodass eine ausführliche Identitäts- und Bonitätsprüfung unerlässlich wird, die viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Häufig bringen potenzielle Kund*innen, die eine Bestellung abschließen möchten, die Geduld dafür nicht mit und brechen den Kauf ab.
- Administrativer Aufwand: Unternehmen müssen für die Bonitätsprüfung und das Mahnwesen Mitarbeitende und Ressourcen zur Verfügung stellen, die sich sonst auf andere Aufgaben konzentrieren könnten. Besonders für kleinere Unternehmen ohne spezialisierte Kreditmanagement-Teams ist dies eine große Herausforderung.
Risiken des Rechnungskaufs für Unternehmen
Der Rechnungskauf birgt mehr Risiken als die Zahlung im Voraus, wie zum Beispiel per Kreditkarte. Dazu zählen:
- Zahlungsausfall: Wird das Zahlungsziel verpasst, kommt es zu Zahlungsverzögerungen bzw. -ausfällen. Dies stellt ein häufig unterschätztes Geschäftsrisiko dar, das beim B2B-Rechnungskauf weitaus höher ausfällt als im B2C-Bereich. Auch das Mahn- und Inkassoverfahren, das nach einer überschrittenen Zahlungsfrist eingeleitet wird, kostet das Unternehmen Zeit und Geld. Ein Aufwand, den kleinere Unternehmen oft nicht stemmen können.
- Betrug: Beim Identitätsbetrug werden falsche Angaben zur Identität der kaufenden Person oder zu den Adressdaten gemacht. Für Unternehmen ist die Identitätsprüfung vor einem Rechnungskauf unverzichtbar, stellt sich im B2B aber als sehr komplex dar: Die Identität eines Unternehmens, die Existenz einer kaufenden Person und die Berechtigung zur Aufgabe von Online-Käufen für ein Unternehmen sind deutlich schwieriger festzustellen.
Quelle: Creditreform
Unternehmen sollten den Rechnungskauf nur dann anbieten, wenn sie den damit verbundenen Aufwand und das finanzielle Risiko stemmen können. Im B2C-Bereich setzen viele Händler auf Zahlungsdienste wie Klarna, um die Risiken, die mit dem Kauf auf Rechnung verbunden sind, zu minimieren. Ähnliche Lösungen gibt es auch für den B2B-Handel.
So integrieren Sie den Kauf auf Rechnung sicher: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wenn Sie Ihre Ressourcen auf das Wesentliche ausrichten und gleichzeitig das Risiko der Zahlung auf Rechnung minimieren möchten, ohne auf die Zahlungsart zu verzichten, bieten sich BNPL-Lösungen an.
Schritt 1: Passende BNPL-Lösung wählen
Es gibt eine Vielzahl von BNPL-Anbieter, die sich in Preis, Integration und Service unterscheiden. Alle Informationen zur Anbieterwahl finden Sie hier. Achten Sie auf:
- Akzeptanzquote von rund 90 %, damit Ihre Kund*innen die Zahlungsart auch nutzen können.
- Risikotoleranz, um langjährige Beziehungen zu fördern.
- Zertifizierung nach ISO 27001, einer international anerkannten Norm für Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS).
- Schnelle Bonitätsprüfung, um Kaufabbrüche zu vermeiden.
- Transparente Preisgestaltung, minimale Einrichtungskosten und keine Bindungsfrist
Schritt 2: Die Echtzeit-Bonitätsprüfung (KYB)
Das KYB (Know Your Business)-Verfahren bewertet, welche Kund*innen für den Rechnungskauf qualifiziert sind. Ihr Anbieter sollte ein modernes API-Design für Ihren Checkout bieten, das folgende Faktoren abdeckt:
- Firmen-Scoring: Daten von Auskunfteien (SCHUFA, Creditreform) in Echtzeit.
- Kreditlimits: Kund*innen sollte sofort ein Kreditlimit zugewiesen werden, ohne dass sie Dokumente hochladen müssen.
Schritt 3: Integration in das ERP- und Shopsystem
Ihr BNPL-Anbieter sollte eine native Integration und Plug-ins bieten. Die Integration findet sowohl im Frontend, als auch im Backend statt:
- Integration mithilfe von Serviceteam
- Rechnungsstellung: Anbieter übernehmen die Erstellung der steuerkonformen Rechnung.
- Abstimmung: Zahlungseingänge werden automatisch abgeglichen, inklusive offener Posten.
- Schnittstellen: Achten Sie auf fertige Connectoren für Systeme wie SAP, Microsoft Dynamics oder spezialisierte B2B-Shopsysteme (z. B. Magento, WooCommerce oder Shopify).
- Testumgebungen: Ihr Anbieter sollte Sandboxes bieten, damit Sie die Zahlungsart testen können.
Schritt 4: BNPL geht live
Neben einem Integrationsteam und einem Onboarding-Plan, sollte ein Anbieter Folgendes bieten, damit bei der Einführung alles nach Plan läuft:
- Schulungs- und Einführungsmaterial für Ihre internen Teams
- Technische Unterstützung, um Probleme zeitnah zu beheben
- Kundenberater, um Sie kontinuierlich zu unterstützen
Wie Mondu den B2B-Rechnungskauf vereinfacht
BNPL-Lösungen bieten Ihnen das Beste aus beiden Welten:
- BNPL-Partner tragen das Risiko
- Flexible Zahlungsfristen
- B2B-Händler werden direkt bezahlt
- Hohe Akzeptanzquote
- Verbesserte Kundenzufriedenheit und Geschäftsbeziehungen
Hohe Limits bis
50.000 €
Flexible Zahlunsziele von 15-90 Tagen
Akzeptanzraten
von 91%
Was Sie von der BNPL-Lösung von Mondu erwarten können:
- Bonitätsprüfung: Mondu übernimmt die Echtzeit-Bonitätsprüfung und den administrativen Aufwand von Bankabgleich bis Mahnung
- Mahnwesen: Mondu kümmert sich um Zahlungsausfälle und Mahnungen
- Bequemes Einkaufen: verbraucherfreundlicher Checkout – nahtloses und angenehmes Einkauferlebnis, Bestellungen werden in Echtzeit genehmigt, hohe Warenkorbmengen sind möglich
- Nahtlose Integration: Mondu lässt sich einfach in Ihren bereits bestehenden Webshop integrieren
- ISO 27001-Zertifizierung: Die zertifizierte und stabile Technologie von Mondu garantiert die höchste Datensicherheit aller personenbezogenen Daten.
- EMI-Lizenz: Mondu besitzt eine Lizenz als E-Geld-Institut (Electronic Money Institute) von der niederländischen Zentralbank.
Fazit: Warum der Rechnungskauf im B2B unverzichtbar ist
Bis zu 95 % der B2B-Unternehmen wünschen sich die Rechnungszahlung beim Einkauf im Onlineshop. Trotzdem zögern viele B2B-Händler, die Zahlungsart in ihrem Webshop anzubieten. Der Grund: ein hoher Arbeitsaufwand und ein enormes finanzielles Risiko. Doch wer auf die Rechnungszahlung verzichtet, verliert womöglich den Anschluss an die Konkurrenz. BNPL-Lösungen wie Mondu bieten das Beste aus beiden Welten und erlauben es Unternehmen, ihren Kund*innen großzügige Zahlungsziele zu bieten, ohne dabei ein Risiko einzugehen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kauf auf Rechnung im B2B-Bereich ist eine flexible Zahlungsmethode, bei der Unternehmen Waren oder Dienstleistungen erhalten und die Rechnung erst später, zu einem vereinbarten Zahlungsziel, begleichen. Diese Zahlungsart ist besonders beliebt, da sie die Liquidität der Käufer*innen schont und Vertrauen zwischen Geschäftspartnern aufbaut.
Im B2B-Handel sind Zahlungsziele von 30 Tagen Standard, können aber je nach Branche und Auftragsvolumen auch über Monate oder Jahre gestreckt werden.
Der B2B-Kauf auf Rechnung ist insbesondere jüngere Generationen beliebt, die ein B2C-ähnliches Einkaufserlebnis mit flexiblen Zahlungsoptionen erwarten. Der Rechnungskauf bietet die Möglichkeit, Neukund*innen zu erreichen, Umsätze zu steigern und sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Beim Rechnungskauf wird ein Zahlungsziel festgelegt, zu welchem der Gesamtbetrag bezahlt werden muss. Die Ratenzahlung hingegen erlaubt es Kund*innen, jeden Monat eine Rate zu zahlen – solange, bis der Gesamtbetrag abbezahlt wurde.
Für Käufer*innen verbessert der Rechnungskauf den Cashflow, da sie Produkte sofort nutzen, aber erst später bezahlen können. Verkäufer*innen profitieren von erhöhten Conversion Rates und verbesserter Kundenzufriedenheit und -bindung, speziell bei Neukund*innen. Im B2B-Handel schafft Rechnungskauf einen deutlichen Wettbewerbsvorteil, da flexible Zahlungsoptionen noch relativ selten sind.
Die Hauptherausforderungen beim B2B-Rechnungskauf sind:
- Einschränkungen von Liquidität und Cashflow durch verlängerte Zahlungsziele
- Komplexe Bonitätsprüfungen
- Hoher Verwaltungsaufwand für Kreditmanagement und Forderungsverwaltung
- Risiko von Zahlungsverzug und -ausfällen
Eine spezialisierte B2B-Rechnungskauflösung wie Mondu bietet mehrere Vorteile:
- Risikoanalyse und Übernahme des Zahlungsausfallrisikos
- Vorfinanzierung für Händler*innen, was den Cashflow verbessert
- Echtzeit-Bonitätsprüfungen für höhere Conversion Rates
- Flexible Zahlungsoptionen wie Rechnungskauf (30–90 Tage) und Ratenzahlungen
- Übernahme des Mahnwesens und Inkassoprozesses
- Optimierte Abläufe durch Integration in bestehende Onlineshops
Die Sicherheit beim Anbieten von B2B-Rechnungskauf mit Anbieter*innen wie Mondu ist sehr hoch. Mondu setzt auf:
- Echtzeit-Bonitätsprüfungen zur Reduzierung von Zahlungsausfällen
- ISO 27001-Zertifizierung für höchste Datensicherheit
- EMI-Lizenz (E-Geld-Institut) von der niederländischen Zentralbank
Selbst bei einem Zahlungsausfall oder einer Insolvenz sind Händler*innen geschützt, da Mondu das Risiko der Nichtzahlung übernimmt.