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Factoring explained
Wie kann ich mit Factoring den Cashflow meines B2B-Unternehmens verbessern?
Mit Factoring können Sie den Cashflow Ihres B2B-Unternehmens, da es ausstehende Rechnungen schnell in Bargeld umwandelt. Dies reduziert das Risiko von Zahlungsausfällen und ermöglicht eine sofortige Liquidität.

Factoring ist ein leistungsfähiges Instrument für B2B-Unternehmen, um ihren Cashflow zu verbessern und Risiken zu kontrollieren. Durch den Verkauf ausstehender Rechnungen an eine Factoring-Gesellschaft können Unternehmen schnell auf bis zu 99 % des Rechnungswerts zugreifen und sich den Ärger mit verspäteten Zahlungen ersparen. 

Die Cashflow-Herausforderung für B2B-Unternehmen

Der Cashflow ist ein ständiges Problem für B2B-Unternehmen. Im Gegensatz zu Verbrauchergeschäften haben B2B-Unternehmen in der Regel weniger Kund*innen, dafür viel größere Transaktionsvolumen. Das bedeutet, dass schon ein paar säumige oder nicht zahlende Kund*innen die finanzielle Stabilität eines Unternehmens empfindlich stören können.

Unternehmenskredite und Forderungsfinanzierung

Um einen stetigen Cashflow aufrechtzuerhalten, können B2B-Unternehmen traditionelle Bankkredite in Betracht ziehen. Diese Kredite können zur Deckung von Betriebskosten oder zur Finanzierung von Wachstum beitragen. Sie erfordern jedoch Sicherheiten und können zeitaufwändig sein, was für Unternehmen, die schnelles Kapital benötigen, nicht ideal ist.

Die Forderungsfinanzierung ist eine schnellere Alternative, die an den Rechnungskauf, die bevorzugte Zahlungsmethode von B2B-Unternehmen, gekoppelt ist. In diesem Fall ist das Darlehen durch ausstehende Forderungen und nicht durch vorhandene Vermögenswerte gesichert. Diese Option ist zwar schneller, aber oft mit höheren Zinssätzen verbunden, so dass sie für manche Unternehmen weniger geeignet ist.

Der Aufstieg von Rechnungsfactoring

Immer mehr B2B-Unternehmen nutzen Factoring als Lösung für ihren Cashflow-Bedarf und tragen dazu bei, dass der weltweite Factoring-Markt im Jahr 2023 ein Volumen von 3.857,1 Milliarden US-Dollar erreicht. Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine offene Forderungen an einen Factoring-Anbieter. Im Gegenzug zahlt die Factoring-Gesellschaft dem Unternehmen sofort bis zu 99 % des Rechnungswerts und übernimmt das Risiko des Inkassoverfahrens beim Kunden. Auf diese Weise erhält das Unternehmen eine schnelle Finanzspritze, ohne dass Sicherheiten oder ein langwieriges Kreditantragsverfahren erforderlich sind.

Die Vorteile von Factoring

  • Verbesserter Cashflow: Durch die Umwandlung ausstehender Rechnungen in sofortiges Bargeld hilft Factoring Unternehmen, einen stetigen Fluss an Betriebskapital aufrechtzuerhalten, um die täglichen Ausgaben zu decken und in Wachstum zu investieren.
  • Geringerer Verwaltungsaufwand und geringeres Risiko: Einige Factoring-Unternehmen bieten Inkassoverfahren an, so dass sich das Unternehmen auf seine eigentlichen Abläufe konzentrieren kann, anstatt sich mit der Verfolgung verspäteter Zahlungen zu beschäftigen. Da Factoring-Unternehmen die ausstehenden Forderungen eines Händlers ankaufen, übernehmen sie das volle Risiko.
  • Erhöhte Kreditwürdigkeit: Factoring kann die Bilanz eines Unternehmens stärken, indem es Debitorenbuchenhaltung in Bargeld umwandelt, was seine Fähigkeit verbessern kann, Finanzierungen zu sichern oder bessere Bedingungen mit Lieferant*innen auszuhandeln.

BNPL: Nahtlose Lösung für den Cashflow im B2B-Bereich

Factoring ist zwar ein hervorragendes Instrument für Unternehmen, um in der Rechnungsstellungsphase schnell Liquidität zu erhalten, doch Buy Now, Pay Later (BNPL) kann direkt am Point of Sale noch mehr bewirken. BNPL ermöglicht eine kostengünstige und nahtlose Integration in den Verkaufsprozess. Durch die sofortige Zahlung an den Händler und die spätere Zahlung durch die Käufer*innen verbessert BNPL den Cashflow effizient und erhält gleichzeitig die wertvollen Kundenbeziehungen.

Die BNPL-Lösung von Mondu

Während B2C-Unternehmen innovative Technologien entwickelt haben, um das Kundenerlebnis zu verbessern, hinken B2B-Unternehmen hinterher. Während 95 % der B2B-Unternehmen den Rechnungskauf als Option in ihren Webshops wünschen, bieten nur 45 % dies derzeit sowohl neuen als auch bestehenden Kund*innen an. Mondus Buy Now, Pay Later wurde speziell entwickelt, um diese Lücke zu schließen. B2B Händler, die Mondu nutzen, können ihre Conversion Rate um bis zu 40% und ihre Warenkorbgröße um bis zu 60% steigern.

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FAQ: Factoring erklärt

Factoring ist eine Finanzierungsmethode, bei der ein Unternehmen seine offenen Forderungen an einen Factoring-Anbieter verkauft. Der Factoring-Anbieter zahlt dem Unternehmen sofort bis zu 99 % des Rechnungswerts und übernimmt das Risiko des Inkassoverfahrens beim Kunden. Dies ermöglicht dem Unternehmen, schnell Liquidität zu erhalten, ohne auf die Zahlung durch den Kunden warten zu müssen.

Factoring bietet B2B-Unternehmen mehrere wichtige Vorteile:

  1. Verbesserter Cashflow: Durch die sofortige Umwandlung ausstehender Rechnungen in Bargeld können Unternehmen einen stetigen Fluss an Betriebskapital aufrechterhalten.
  2. Geringerer Verwaltungsaufwand: Viele Factoring-Unternehmen übernehmen das Inkassoverfahren, sodass sich das Unternehmen auf seine Kerngeschäfte konzentrieren kann.
  3. Reduziertes Risiko: Da Factoring-Anbieter die ausstehenden Forderungen ankaufen, übernehmen sie das volle Ausfallrisiko.
  4. Erhöhte Kreditwürdigkeit: Factoring kann die Bilanz eines Unternehmens stärken, indem es Forderungen in Bargeld umwandelt, was die Fähigkeit verbessern kann, Finanzierungen zu sichern oder bessere Konditionen mit Lieferanten auszuhandeln.

Factoring unterscheidet sich in mehreren Punkten von traditionellen Bankkrediten:

  1. Schnellere Verfügbarkeit: Factoring ermöglicht einen schnelleren Zugang zu Liquidität als herkömmliche Bankkredite.
  2. Keine Sicherheiten erforderlich: Im Gegensatz zu Bankkrediten basiert Factoring auf dem Wert der Forderungen und erfordert keine zusätzlichen Sicherheiten.
  3. Flexibilität: Factoring passt sich dem Umsatzvolumen des Unternehmens an, während Bankkredite oft feste Beträge und Laufzeiten haben.
  4. Risikotransfer: Beim Factoring wird das Ausfallrisiko auf den Factoring-Anbieter übertragen, während bei Bankkrediten das Unternehmen weiterhin das volle Risiko trägt.

Die Kosten für Factoring variieren je nach Anbieter und Umfang der Dienstleistung. Typischerweise setzen sich die Kosten aus zwei Hauptkomponenten zusammen:

  1. Factoring-Gebühr: Eine Prozentsatz des Rechnungswertes, der für die Dienstleistung des Factorings berechnet wird.
  2. Zinsen: Für die Vorauszahlung des Rechnungsbetrags werden Zinsen berechnet, die sich nach der Laufzeit der Rechnung richten.

Es ist wichtig, verschiedene Anbieter zu vergleichen und die Gesamtkosten im Verhältnis zum Nutzen für das Unternehmen zu betrachten.

Während Factoring und BNPL beide darauf abzielen, den Cashflow von Unternehmen zu verbessern, gibt es einige wesentliche Unterschiede:

  1. Zeitpunkt: Factoring wird nach dem Verkauf eingesetzt, während BNPL direkt am Point of Sale angeboten wird.

  2. Kundenbeziehung: BNPL ermöglicht es Käufern, Zahlungen aufzuschieben, ohne dass der Verkäufer das Risiko trägt, was die Kundenbeziehung positiv beeinflussen kann.

  3. Integration: BNPL lässt sich nahtlos in den Verkaufsprozess integrieren und kann zu höheren Konversionsraten und größeren Warenkörben führen.

Factoring kann für verschiedene B2B-Unternehmen vorteilhaft sein, ist aber besonders geeignet für:

  1. Unternehmen mit langen Zahlungszielen: Branchen, in denen 30-90 Tage Zahlungsziel üblich sind, wie z.B. im Großhandel oder in der Fertigungsindustrie.
  2. Schnell wachsende Unternehmen: Startups oder Unternehmen in Wachstumsphasen, die schnellen Zugang zu Liquidität benötigen.
  3. Saisonabhängige Geschäfte: Unternehmen mit starken saisonalen Schwankungen, die ihre Cashflow-Lücken überbrücken müssen.
  4. Unternehmen mit großen B2B-Kunden: Firmen, die an große Unternehmen oder den öffentlichen Sektor liefern, wo Zahlungsfristen oft länger sind.
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