How to improve company liquidity

Die Krisen der letzten Jahre haben viele Unternehmen aus aller Welt vor große finanzielle Herausforderungen gestellt. Die größten unternehmerischen Risiken stellen momentan die Inflation und die steigenden Energiekosten dar. Laut aktueller Berichte entgeht die Eurozone nur ganz knapp einer Rezession, die im Herbst noch vorhergesagt wurde. Die weiterhin hohen Energiekosten und die Kerninflation dämpfen laut der Europäischen Kommission allerdings weiterhin die Kaufkraft privater Haushalte sowie die Investitionsentscheidungen von Unternehmen. In diesen unsicheren Zeiten ist die Liquidität eines Unternehmens wichtiger denn je, um seine langfristige Überlebensfähigkeit zu sichern.

Eine innovative Lösung, die in den letzten Jahren auch im B2B-Bereich stark an Popularität gewonnen hat, ist “Buy Now, Pay Later” (BNPL). In diesem Artikel wollen wir aufzeigen, wie B2B-Händler*innen mit dem Angebot von BNPL-Lösungen ihren Kund*innen dabei helfen können, die Challenges einer stabilen Liquidität zu meistern und dadurch ihren eigenen Erfolg zu steigern –  durch mehr Umsatz und eine starke Kundenloyalität.

Liquidität schnell erklärt

Im geschäftlichen Kontext bezieht sich die Liquidität auf die Fähigkeit eines Unternehmens, seinen kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, z. B. Schulden zu tilgen, Gehälter und andere betriebliche Ausgaben zu bezahlen und das Tagesgeschäft zu finanzieren. Die Liquidität kann anhand der Verfügbarkeit von Bargeld oder anderen Vermögenswerten gemessen werden, die leicht in Bargeld umgewandelt werden können, um diese Verbindlichkeiten zu decken.

Ein Unternehmen, das in der Lage ist, alle fälligen Rechnungen und Ausgaben mit den vorhandenen Mitteln zu bezahlen, gilt als liquide. Ein Mangel an liquiden Mitteln bedeutet eine Illiquidität (= vorübergehende Zahlungsunfähigkeit). Dies kann zu finanziellen Engpässen und im schlimmsten Fall zu einer Insolvenz führen. 

Liquide Mittel sind Vermögenswerte, auf die Unternehmen Zugriff haben und mit denen sie sofort bezahlen können. Unternehmen sollten genügend liquide Mittel zur Verfügung haben, um zahlungsfähig zu bleiben, dh. um laufende Kosten und offene Rechnungen begleichen zu können. Zu den gängigsten liquiden Mitteln im B2B (Business-to-Business) gehören: Bankguthaben, Bargeld, Kreditlinien, Schecks und Wertpapiere.

Was beeinträchtigt die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens?

Von 516 befragten Fachkräften gaben bei der Studie zum Liquiditätsmanagement 2022 ganze 61 Prozent an, dass sie in ihrem Unternehmen mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig: 

Krisen: Als Hauptgrund für Liquiditätsengpässe gaben die Befragten der Studie unvorhergesehene Ereignisse an. Dazu zählen Naturkatastrophen, die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg. 

Zahlungsausfälle: An zweiter Stelle nannten die Befragten die schlechte Zahlungsmoral von Kund*innen, die in Krisenzeiten zu einem zunehmenden Problem wird. Unternehmen müssen oft Waren oder Dienstleistungen im Voraus bereitstellen, bevor sie Zahlungen von ihren Kund*innen erhalten. Wenn sich diese Zahlungen verzögern oder es gar zu Zahlungsausfällen kommt, kann dies zu Liquiditätsproblemen führen. 

Zusätzliche Ausgaben: Zudem können Unternehmen mit unerwarteten Kosten konfrontiert werden, wie z.B. Reparaturen oder andere Notfälle, die ihre Liquidität zusätzlich beeinträchtigen können. 

Wie BNPL die Kaufkraft im B2B stärkt

BNPL stärkt die Kaufkraft von B2B-Käufer*innen, indem sie die Möglichkeit erhalten, unabhängig von ihren liquiden Mitteln Käufe für ihr Unternehmen zu tätigen und später per Rechnung oder in Raten zu bezahlen. 

Ein Beispiel dafür, wie BNPL die Liquidität von B2B-Käufer*innen verbessern kann, ist der Kauf von Rohmaterialien. B2B-Käufer*innen müssen häufig eine beträchtliche Menge an Rohmaterial kaufen, um ihre Produktionsanforderungen zu erfüllen. Wenn B2B-Käufer*innen nicht über genügend liquide Mittel verfügen, kann BNPL eine ideale Lösung darstellen. Mit BNPL-Zahlungsmethoden können die B2B-Käufer*innen die benötigten Materialien bestellen, ihre Produktion durchführen und Umsatz generieren, bevor sie die Rechnung für das Rohmaterial begleichen. 

Ein weiteres Beispiel dafür, wie BNPL die Liquidität von B2B-Käufer*innen verbessern kann, ist der Kauf von technischen Geräten. Viele Unternehmen benötigen Computer, Tablets oder andere technische Geräte, um ihr Business erfolgreich zu führen. Die Anschaffung solcher Gerätschaften kann jedoch sehr teuer sein und nicht alle Unternehmen verfügen über genügend Liquidität, um sie zum Kaufzeitpunkt bezahlen zu können. BNPL kann in diesem Fall eine sehr hilfreiche Option sein, da B2B-Käufer*innen die Zahlung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben können.

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Mehr Umsatz durch liquide Kundschaft

B2B-Händler*innen, die ihrer Kundschaft BNPL-Lösungen in ihrem Online-Checkout oder bei Offline-Verkäufen anbieten, profitieren von dem positiven Effekt der gesteigerten Liquidität ihrer Kund*innen und darüber hinaus: 

  • Sofortige Zahlungen: BNPL-Zahlungsanbieter für B2B ermöglichen es Unternehmen, die Kaufbeträge von Kund*innen sofort vom Lösungsanbieter bezahlt zu bekommen, auch wenn die Käufer*innen erst später auf Rechnung oder in Raten zahlen.
  • Mehr Umsatz: Durch die Bereitstellung von flexiblen und komfortablen Zahlungsmethoden können B2B-Unternehmen ihren Kund*innen einen zusätzlichen Anreiz bieten, ihre Produkte und Dienstleistungen zu kaufen. Dies kann den Umsatz steigern und das Geschäftswachstum unterstützen. 
  • Weniger Risiko: BNPL kann außerdem das Risiko von Zahlungsausfällen minimieren. Bei der Zusammenarbeit mit spezialisierten Anbietern erhalten B2B-Unternehmen ihre Zahlung garantiert rechtzeitig und geben das Risiko von Forderungsausfällen an den Zahlungsanbieter ab. 
  • Stärkere Kundenbindung: Mit der Bereitstellung der beliebtesten Zahlungsmethoden von B2B-Käufer*innen, können Unternehmen das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kund*innen gewinnen, was dazu beitragen kann, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und den Kundenstamm zu erweitern.

Darum sollten Sie Mondus BNPL nutzen

Bei der Wahl eines BNPL-Zahlungsanbieters sollten Sie darauf achten, dass der Anbieter auf den B2B-Bereich spezialisiert ist, da sich die Anforderungen von denen im B2C unterscheiden. 

Mondu bietet Ihnen die Möglichkeit, verschiedene BNPL-Zahlungslösungen für B2B ganz einfach in den Checkout Ihres Webshops zu integrieren oder bei Verkäufen übers Telefon oder vor Ort zu nutzen. Mit Mondu können Sie Ihren Kund*innen flexible Zahlungsmethoden wie den Kauf auf Rechnung und in Raten anbieten – mit hohen Kaufbeträgen und ohne Risiko. Mondu übernimmt das Risiko von Zahlungsausfällen und bezahlt Sie nach jedem Kauf – auch wenn die Käufer*innen erst später zahlen. 

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Mondus BNPL-Lösung Ihnen dabei helfen kann, die Liquidität Ihrer Kund*innen zu verbessern und welche weiteren Vorteile Mondu für Sie bereithält.

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